Der begegnungsorientierte Ansatz

Der begegnungsorientierte Ansatz bei Menschen mit Demenz wurde von Sebastian Kraus als interaktiver Ansatz für die Arbeit mit Menschen mit Demenz entwickelt.

im Zentrum des begegnungsorientierten Arbeitens steht die wechselseitige Interaktion und Begegnung zwischen Pflegenden und Betreuenden und Menschen mit Demenz

Ausgangspunkt des begegnungsorientierten Ansatzes war dabei der Versuch, aus der konkreten Praxis heraus neue Wege im Umgang mit „verkennenden Situationen“ und mit sogenannten „herausfordernden“ Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz zu erproben.

Lag die primäre Zielsetzung dabei zunächst darin, eskalierenden Situationsentwicklungen gegenüber vorzubeugen, entstand nach und nach aus der reflektierten Erfahrung heraus ein praxisbasiertes und ganzheitliches Modell für die Arbeit von Pflegenden und Betreuenden.

Weiterführende Literatur:

Ein einführender Artikel zum begegnungsorientierten Arbeiten mit Menschen mit Demenz erschien im April 2019 in der Zeitschrift Geriatrie up2date und im CNE im Thieme Verlag.

Das Buch zum begegnungsorientierten Ansatz erscheint im September 2019 im Kohlhammer Verlag.