Primäre Bindung

Die Behandlung von Menschen mit Demenz als „Kind“ in den Interaktionen von Pflegenden und Betreuenden ist Ausdruck einer negativen und bevormundenden Praxis, in der der Verlust früherer Selbstpflegefähigkeiten und das Bedürfnis nach Zuwendung und nach primärer Bindung mit einem „Wieder Kind geworden sein“ verwechselt werden.

Sie begründet ein Machtgefälle in der wechselseitigen Interaktion und Begegnung und kann zu einer fortschreitenden Infantilisierung und Regression von Menschen mit Demenz führen.

 

 

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